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Röntgen Wiener Neustadt

Kontrastmittelin unserer
Ordination in Wiener Neustadt

In unserer Ordination in Wiener Neustadt verwenden unsere qualifizierten und erfahrenen Ärzte Herr Dr. Wolfgang Brodtrager, Herr Dr. Hans Steif und unsere Ärztin Frau Dr. Vanessa Brodtrager bei bestimmten radiologischen Untersuchungen Kontrastmittel.
Die Anwendung erfolgt, um bestimmte Strukturen Ihres Körpers sichtbarer zu machen. Oft ist pathologisches Gewebe nur schwer von gesundem Gewebe zu unterscheiden. Um eine höhere Differenzierung zu ermöglichen, werden Ihrem Körper Kontrastmittel durch unterschiedliche Verabreichungsformen zugeführt.
Man unterscheidet • orale, • rektale und • injizierbare (intravenöse) Kontrastmittel.
Es kann zu Nebenwirkungen kommen, die meisten sind aber gut verträglich und ungefährlich. Für einen Termin und weitere Informationen können Sie uns jederzeit zu den Öffnungszeiten kontaktieren.

Orale und rektale Kontrastmittel

Bei Untersuchungen (interne Verlinkung auf Untersuchungen) von Magen und Darm wird Bariumsulfat oder ein wasserlösliches Kontrastmittel in flüssiger Form entweder durch Schlucken oder durch einen Einlauf verabreicht. Dieses Kontrastmittel sorgt für eine Absorption der Röntgenstrahlen (positives Kontrastmittel), wodurch der Magen-Darm-Trakt in den Röntgenaufnahmen hell dargestellt werden kann. In Kombination mit Luft oder CO2, als negatives Kontrastmittel, kann durch Ausweitung/Aufblähung die Oberfläche der zu untersuchenden Hohlräume (Darm, Magen) und somit die Haftungsoberfläche für die Kontrastmittellösung vergrößert werden. Die vollständige Ausscheidung erfolgt auf natürliche Weise innerhalb von 1 bis 2 Tagen durch den Darm (weißer Stuhl), denn es kommt zu keiner Aufnahme durch den Körper, es ist meist gut verträglich und hat kaum Nebenwirkungen. Bei möglicher Perforation des Magen-Darm-Traktes oder Verschluckungsgefahr (z.B. Aspiration beim Schluckaktröntgen) wird anstatt eines bariumhaltigen Mittels ein jodhältiges (=wasserlösliches, durch den Körper abbaubares) Kontrastmittel verabreicht. Bei computertomographischen Kontrastmitteluntersuchungen (CT) des Abdomens wird Bariumsulfat nur oral verabreicht für eine bessere Abgrenzbarkeit von Pathologien. Für eine bessere Kontrastierung in der Magnetresonanztomographie (MR) werden Eisenpartikel haltende Mittel (negative Kontrastmittel) verwendet.

Injizierbare Kontrastmittel

Dabei handelt es sich um jodhaltige Kontrastmittel, welche die Röntgenstrahlung absorbieren und Gefäße, Organe und Strukturen in der Durchleuchtung besser detektierbar machen. Diese sind wasserlöslich und durch den Körper gut abbaubar. Meist schon in den ersten Stunden wird die größte Menge der injizierbaren Kontrastmittel über den Urin ausgeschieden, vollständig nach spätestens 24 Stunden. Im Allgemeinen sind diese gut verträglich. Bei einer Jodallergie, Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder eingeschränkten Nierenfunktion muss die Gabe dieses Kontrastmittels vorher mit Ihrer Hausärztin oder Ihren Hausarzt abgeklärt werden. Nach intravenöser Verabreichung kann es vereinzelt zu Nebenwirkungen wie Wärmegefühl, metallischem Geschmack selten auch zu Übelkeit oder Hautreizungen (Jucken, Rötungen) kommen.

Stillen nach Kontrastmittelgabe

Aufgrund der aktuellen ESUR-Leitlinien (European Society of Urogenital Radiology) ist das Stillen nach einer intravenösen Verabreichung von jodhaltigen Kontrastmitteln bei Röntgenuntersuchungen unbedenklich.

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